Weekly Check-In

Zurück zur Projektseite

Den Projektteilnehmenden wird wöchentlich eine Frage gestellt, aus deren individuellen Rückmeldungen unsere Logbuch-Einträge entstehen. Was die Feedbacks der Check-In’s beinhaltetn, erfahrt ihr auf dieser Seite.

KW52/24 – Zum Endprodukt: Angenommen, wir realisieren die Variante «Wanderausstellung» (vgl. Visualisierung). Welche Dinge müssen neben dem Screen mit der interaktiven Grafik angeboten werden – zum Anfassen, Betrachten, ggf. Mitnehmen – um das digital-analog Erlebnis zu komplettieren?

«Diverse Stickmuster, angefangene Beispiele, evtl. Material zum selber sticken, Werbekarten mit Hinweis auf Workshops…fragt sich nur, wie man das Material sichert, das nicht mitgenommen werden soll…kommt auf den jeweiligen Standort und «Betreuung» vor Ort an.»


«Stickmaterial, um selber etwas zu erstellen. Mit einer inteaktiven Anleitung am Bildschirm.

Cool wäre auch eine Tastatur und eine Maus -> Mit der eine einfache Programmierumgebung (vielleicht nicht einmal Stickerei) aufgerufen und damit gespielt werden könnte.

Ein Rätsel: 7 gestickte Sachen, die in die Hand genommen werden können und bei denen geraten werden muss/kann, ob sie von Hand oder von der Maschine gestickt worden sind.»


«Anregende Heranführung ans Thema (digital: Videoformat), Samples (zum Anfassen), Kit zum Ausleihen und/oder Kaufen, ev. kurze Stickclips, ev. Interaktionstools/-spiel (digital und/oder analog).»


«- Flyer mit Link zur Projekt-Webseite (inkl. Social media kanäle, falls wir die noch betreiben)
– Flyer zum Workshop Schule + Kultur (weil das darüber hinaus bestehen bleibt.
– Info zum Projekt «Worum geht es überhaupt?» (das kann Plakat, QR-code zu Video etc. sein)
– Stickwerkstück von Hand und Maschine (das irgendwo auch in der Visualisierung ersichtlich ist. z.B. Negev-Muster)
– mit Stickmaterial zum Sticken wäre ich vorsichtig, weil wir das ständig kontrollieren, auffüllen müssten und es mit noch mehr Kosten verbunden wäre.
– Wettbewerb mit 3 einfachen Fragen oder Meinungsumfrage»


«Ich fände es schön, wenn man grundsätzlich Dinge in die Hand nehmen könnte. Der grosse Unterschied zwischen den Stickarten ist auf der Rückseite erkennbar. Hier wäre es schönb, Beispiele zuhaben, die auf der Vorderseite gleich aussehen und erst auf der Rückseite die Stickart erkennbar ist.»

KW51/24 – Welche Orte fallen dir ein, die interessiert sein könnten, unser Projekt zu zeigen? (Ausstellungsräume, Kreativwerkstätten, Museen, Orte/Abteilungen an der PHZH und UZH, etc.) Voraussetzungen sind lediglich Platz für einen Bildschirm (in einem Innenraum), sowie Strom- und Internetanschluss.

«Bernina-Shop, in einem ‹Stick-Kaffi›.»


«Hochschulen generell (vielleicht auch ZHdK oder ZHAW) genau, Museen, vielleicht noch gemeinnützige Orte, wo man sich trifft, für Workshops oder Tanznachmittag oder so etwas, überall, wo gestickt wird (halböffentliche) Ateliers, Stickmuseum (Neuthal, auch in St. Gallen), Bernina-Shop (?).»


«(Kantons-)Schulen, anlässlich thematisch verwandter Messen und Tagungen.»


«Die Autorin des Buches ‹Textiles Prozessieren›; Berufsschulen; Lehrerausbildung an der UZH am Institut für Erziehungswissenschaft; Museum Neuthal; Stickereimuseen (gibts bei Wikipedia eine internationale Liste); Textilmuseen; Institute für informatikdidaktik in der Schweiz; Club.»


«Orte/Abteilungen an der PHZH und UZH, Kreativwerkstätten (z.B. CreativeLabZ), andere PHs mit Studiengang Informatik(didaktik), ev. online Repositorium an der UZH und PHZH (im Sinne von open science/open access), Technorama Winterthur (mit Praxisangebot)

KW50/24 – Ausgehend von unserem Projekt werden wir einen Workshop bei Schule+Kultur anbieten. Anfang 2025 wird ein Testlauf stattfinden. Wie erkennen wir, ob der Pilotworkshop von Januar 2025 ein Erfolg war, ob der Test positiv verlaufen ist?

«Wenn die Schüler:innen sich über Digitalisierung und Handwerk Gedanken machen – nur: Wie merken wir das?»


«Wir beabsichtigen, die akademische Selbstwirksamkeitserwartung der Schüler:innen zu erhaben. Dadurch lassen sich qualitative Aussagen machen. Wichtig scheint es mir auch, dass die Lehrpersonen vom Konzept überzeigt sind und es sich vorstellen können, bei anderen Lehrpersonen Werbung dafür zu machen.»


«Ich würde am Beginn und am Ende ein Check-in machen und die Teilnehmenden zusätzlich bitten, entlang von 5 möglichen Leit-Fragen ein Feedback zu senden. Wenn sie ihre Rolle als PilotInnen verstehen, werden sie das vermutlich gerne machen.»


«Wenn die Schüler:innen bei der Stange bleiben und Freude an ihrem Produkt haben; wenn wir die Lehrkräfte begeistern und vom Mehrwert des Workshopinhalts im Schulalltag und Lehrplan überzeugen können, so dass sie Werbung dafür machen. 😉»


«Wenn die Schüler:innen sowohl am Programmieren als auch bei der Handstickerei ein gewisses Interesse haben und vielleicht sogar Spass/Stolz/Begeisterung.»


«Wenn die Schüler:innen freudig aus dem Workshop gehen, wenn sie sagen können, dass sie etwas Neues gelernt haben, wenn sie zufrieden mit ihrem Produkt sind, wenn sie konzentriert/engagiert mitarbeiten konnten. Idealerweise haben sie auch Erkenntnisse zur Verbindung zwischen Ethnologie und Informatik gesammelt z.B. Gemeinsamkeiten/Unterschiede zwischen Handsticken und programmiertes Sticken mit der Maschine.»


«Positive Rückmeldung + Werbung der teilenhmenden Lehrpersonen an andere Lehrpersonen. Ziel soll sein, dass die Schüler:innen Freude haben und im besten Fall auch etwas lernen/mitnehmen. Positive Befragung der Schüler:innen?»

KW49/24 – Bei der Retraite am 11. März 2025 wird ein Branchenkenner der Stickereiproduktion eine Präsentation für uns halten. Sein Vorschlag für die Traktanden.

Frage 1a) Welches Traktandum interessiert dich am meisten?

Frage 1b) Wenn du «ein anderes Thema» gewählt hast, welches ist das?
Frage 2) Welche Frage hast du zu dem oben von dir gewählten Interessensschwerpunkt?

1a) «Strategien/Make or Buy»

1b) «Umweltaspekte/Nachhaltigkeit»

2) «Wie hat sich der ganze Herstellungs-/Stickprozess durch die Digitalisierung verändert?
Welche historischen Ereignisse haben die Stickerei besonders geprägt?
Wie hat sich die gesellschaftliche Bedeutung der Stickerei über die Zeit verändert?
Gibt es aktuelle Trends, die die Stickerei beeinflussen?
Welche technologischen Innovationen haben die Stickerei am meisten verändert?»


1a) «Kreation einer Stickerei»

2) Hat der Entwurf Einfluss auf Material/Technik und Ausführung oder – umgekehrt – beeinflusst die Machbarkeit den Entwurf? Was ist üblich?


1a) «Die Stickmaschine»

1b) «Ich fände Thema 1 und 2 zusammen eigentlich wichtig.»

2) «Wo steht die Stickmaschine zwischen Handsticken und Stickprogrammieren und was muss ich wissen, um die Rolle und Möglichkeiten der Stickmaschine in ihrer Zeit gut zu begreifen?»


1a) «Die Stickmaschine»

2) «Gibt es Technologien, die zwar funktioniert haben, sich aber nicht durchgesetzt und darum wieder verschwunden sind? Gibt es auch komplett andere Stick/Nähtechniken, die heute nicht mehr verwendet werden?»

KW48/24 – Die Kurve der «Annäherung» stagniert seit drei Wochen. Was denkst, hilft dir, um dich der anderen Disziplin weiter zu nähern?

«Eventuell ist auch genug angenähert worden (ohne zu übertreiben). Unsere gemeinsamen Veranstaltungen helfen sicher nochmals. Und irgendwann muss auch mal gut sein 🙂 Nicht?»


«Eventuell gibt es ‹Grenzen der Annäherung›? Wäre das ein Logbuch-Eintrag …? Ich denke ja..»


«- Regelmässiger Austausch
– gemeinsame Projekte/gemeinsames Arbeiten
– klares gemeinsames Ziel für den ‹Endspurt› (daran arbeiten wir ja 😉)»


«Man müsste noch mehr miteinander machen, gemeinsam planen UND umsetzen. Habe aber selber (im Moment) nicht ausreichend Zeit dafür, leider.»


«Ich denke es bräuchte mal eine Zusammenfassung der Zwischenergebnisse, reflektiert vor dem Hintergrund der gesetzten Ziele, als eine Art Vorlauf zum Schlussbericht.»


«Erkenntnis aus dem Projektverlauf: Ich müsste in beiden Bereichen (Handsticken und Programmieren/Maschinensticken) mehr praktisch arbeiten und mich während der Praxis austauschen können.»

KW47/24 – Wir möchten von euch dasselbe wissen, wie von den Workshop-Teilnehmer:innen im Check-out: Was hat dich am Workshop am letzten Samstag, 16.11., überrascht? Hast du etwas mitgenommen vom Workshop? Wenn ja, was?

«Überrascht: Die genialen Ergebnisse, die VIEL eindruckvoller waren als beim Workshop 1. Ich glaube, das hat vor allem damit zu tun, dass nicht so stark eingeführt worden ist, sondern freier programmiert und gearbeitet wurde. Für die Betreuung war es dafür sehr streng… aber das war es auch beim ersten Workshop!

Ich mache nach meinen Anlässen immer eine kurze, persönliche Reflexion, diese füge ich hier ein, ohne den Anspruch, dass sie unbedingt umgesetzt werden muss. Es geht mehr darum, meine Gedanken und Sorgen irgendwo ablegen zu können:

• Hat im Grossen und Ganzen sehr gut funktioniert
• Die Ergebnisse waren VIEL besser als beim Workshop 1 (Offene Herangehensweise + Storycards statt Worked Examples?)
• Eine «systematische» Heranführung ans Programmieren hat gefehlt (z. B. ausgeschnittene Blöcke) aber vielleicht hat genau das dazu geführt, dass die Ergebnisse so unterschiedlich und toll geworden sind.
• Die Programmierunterstützung war sehr anspruchsvoll und anstrengend.
• Einige Tücher konnten erst am Mittag oder sogar erst am Nachmittag gestickt werden – das hat aber tipptopp funktioniert. Beim nächsten Mal klarstellen, dass das auch eine Möglichkeit ist und die Personen nicht «Angst» haben müssen, dass Ihre Projekte nicht mit der Maschine gestickt werden.
• 21 Personen im «Stickraum» sind ein bisschen viel. Vielleicht reduzieren auf 16? Geht wohl aber nicht mit der grossen Anzahl an betreuende Personen auf.
• Die Tücher führen dazu, dass die Motive nicht sehr gut sichtbar sind. Beim nächsten Mal könnten wir ja Küchentücher besticken, die etwas «glatter» und heller sein können.
• Die vielen Beispiele an der Wand (auch handgestickte) haben wohl auch einen inspirierenden und positiven Effekt..»


«Ich konnte leider nicht teilnehmen.»


«Erstens: Dass alle TN bis zum Schluss gut mitgemacht haben. Zweitens: Der Teil des programmierten Stickens war für das Team PHZH sehr stressig und ich konnte nicht helfen. Für einen anderen Workshop müsste man hier noch mehr vereinfachen, z.B. nur ein einziges, einfaches Motiv, das dann vervielfältigt wird?»


«1) Ich hätte mehr Teilnehmende aus dem Feld Informatik/Programmierung erwartet. Der hohe Zeitbedarf, den die Entwicklung eines Designs mit Story Cards und Codes mit fachfremden Personen verlangte.
2) Zufriedenheit aufgrund der Offenheit und Bereitschaft aller Teilnehmenden, anfänglichen Herausforderungen (villeicht sogar Frust) aufgeschlossen zu begegnen, sich neugierig auf unbekanntes Terrain einzulassen und am Schluss positive Eindrücke und Erfahrungen mitzunehmen.»


«Überrascht:
– Der Einstieg war recht intensiv und die TN bei mir in der Gruppe hatten einige Mühe zu programmieren. Schön war zu sehen, dass sie nachher alle mega lessige Produkte umgesetzt haben.
– Personen, die wirklich gar kein Vorwissen zum Programmieren haben, brauchen unbedingt eine genau Einführung, vielleicht eine kleine Vorübung, um das Programmieren/TurtleStich kennenzulernen, und Schritt-für-Schritt-Vorgehen (Begleitung dabei).
Mitnehmen:
– die Erfolgserlebnisse der TN. Anfänglich hätten einige fast aufgegeben. Am Schluss hatten sie aber so Freude, an dem, was sie gemacht haben.
– Abstraktion der Designs ist sehr wichtig. Wir müssen die grossen Pläne jeweils etwas «zerstören», dafür ist es nachher umsetzbar. auch wenn es nur etwas ganz Kleines ist.
– TeamSpirit: Das Zusammenspiel zwischen uns im Team hat am Workshoptag wunderbar funktioniert. Es war lessig, mit euch allen zusammenzuarbeiten, und schön zu sehen, wie alles geklappt hat.»

KW46/24 – Unter diesem Link findest du Ablauf und Checkliste zum öffentlichen Workshop am 16. November 2024. Passt der Ablauf so? Wo stehst du mit deinen To Dos? Haben wir etwas vergessen? Fragen, Ergänzungen oder Änderungen gerne direkt im Doc (mit farbiger Markierung) oder per Mail an Larissa, Lorena und Melissa. Vielen Dank!

«Ich habe alles bereit gemacht für den Tansport. Bis SA werde ich noch die Storycards drucken und Stick-Beispiele für die Sticharten an der Maschine machen.»


«Ja, das passt. Ich habe noch 8.30 ergänzt (da ich selber nicht mehr sicher war). Die Studierenden wurden nochmals erinnert. Ich bin an den Schablonen – das wird eine Punktlandung. Ansonsten muss ich noch schauen was ich zu tun habe. Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich auf den Workshop.»

KW45/24 – Unter diesem Link siehst du den Fragebogen, den die Teilnehmer:innen beim Workshop vom 16.11. erhalten («Check-in / Check-out»). Hast du noch eine Anmerkung dazu? Falls ja: Bis spätestens 8.11. Lorena und Melissa melden.

«Sehr gute Fragebögen! Ich habe nichts hinzuzufügen.»


«Finde die Fragen super! Danke vielmals. Bin gespannt, was die TN antworten.»

KW44/24 – Wir suchen für das «Ping-Pong 2.0» einen einprägsameren, attraktiveren Namen. Deine Idee(n)?

«Stick-Hackaton. Ich finds sehr spannend wie die Praxis der Pingpong-PartnerInnen unsere Erkenntnisse treibt. Danke dafür!»

KW43/24 – Was ist dein nächstes persönliches Projekt-Etappenziel (vor dem Hintergrund des gestrigen Treffens)?

«Vorbereitung und Durchführung Workshop am 16. November (Teil 1: Milliarden Projekteinführung mit PPP).»


«Konzepte für den Einsatz im Schulfeld.»


«Organisation, Kommunikation und Vorbereitung Input Vitrine für den Workskhop 16.11. und ein möglichst ideales Programm für die letzte Retraite am 11.3.2025 zusammenstellen.»


«Storycards + Schablonen – Mit vollgas darangehen 🙂 Ich freue mich nach dem gestrigen Austausch auch auf die Aufgabe.»


– Vorbereitungen für 16.11.
– Weiterarbeit Stickpingpong
– Vorbereitung Präsentation 18.11. (Informatikdidaktik-Austauschtagung PHTG)
– «Mini-Studie» zum Workshop S+K (INFOS-Paper)
– Mitwirkung Organisation der nächsten Treffen
– Mitwirkung Organisation, dass wir klare noch zu erfüllende Etappen formulieren
– evtl. Wissenschaftstransfer unseres Projekts in den Unterricht andenken

KW42/24 – Folgende Themen sind gesetzt für unsere nächste Besprechung am Dienstag, 22. Oktober:
– Stand Ping-Pong 2.0
– Postkarten: Zweite Runde
– März-Retraite: Optionen Stick-Input

– Worskhop vom 16. November
– Ausblick
Gibt es ein weiteres Thema, das du besprechen möchtest? Wenn nicht, wo liegt für dich die Priorität bei den Genannten?

«Kein weiteres Thema; wichtig, damit ich planen kann: März-Retraite.
Nachtrag: Falls wir Zeit haben, das Thema der ‹Resultat-Story› einbringen!»


«Unterrichtsmaterialien. Beispielsweise: Storycards + Schablonen für den 16.11.2024 (und für die Prototypen/Workshops mit Schulen)»


«Habe keine Priorität.»


«Ich finde die Reihenfolge so wie oben aufgeführt, gut. Ergänzend: Info weitere Themen für die Retraite im März (wir durften ja wählen 🙂, was hat sich daraus ergeben?) sowie ev. Kurzinfo zur Proejkeinbindung von Mareile und Ina im 2025.»


«Nein.»


«Wichtig finde ich A) Workshop vom 16.11. fertig zu planen und B) beim Ausblick Nägel mit Köpfen zu machen und klar zu formulieren, was wir noch wollen.»

KW41/24 – Was wäre dir für die März-Retraite wichtig? Bewerte von 0 (tiefe Priorität) bis 5 (sehr hohe Priorität). Themen, die für dich wichtig sind, bitte im Kommentarfeld ausführen.

Die Abstimmung im Check-In ergibt folgendes Ergebnis:

«Wissenschaftstransfer -> wie können wir unsere Erkenntnisse in die Schule/auf andere Fachbereiche/ in den Alltag transferieren, dass sie auch da einen Gewinn bringen oder immerhin ebenfalls Erkenntnisse liefern? Nachtrag: Vielleicht wäre es noch spannend, wenn Thomas und Mareile wie so eine Art Fazit ziehen würden, vielleicht ist das dann einen Einblick in den Schlussbericht, oder auch ein bisschen ein Ausblick.»


«Das Sticken in die Gegenwart zu holen sowie die Resultate nochmals pointiert zusammenfassen: Diese beiden Themen haben für mich Priorität.»


«1 finde ich einfach interessant und bereichernd; falls genug Zeit, gerne, sonst für mich nicht zwingend notwendig
2 wir haben ja schon viel diskutiert, daher fällt mir gerade kein spezielles Thema mehr ein
3/7 hängt für mich auch mit dem Schlussbericht zusammen
4/5/8 besonders bei möglichen «Langzeitfolgen» und «Vernetzungsideen» geört für mich die Überlegung dazu, was macht Sinn und wer möchte/kann dies nach Projektende entwickeln und umsetzen
6 fände ich an sich schön, bin aber nicht sicher, ob ich die Zeit dafür aufwenden kann
9 vielleicht zu Projektabschluss?»

KW40/24 – Du erklärst im Lift einer Freundin, deinem Nachbarn oder der Hauswartin unser Projekt in 2 bis 4 Sätzen. Was sagst du?

«Im Bekannten-/Familienkreis vereinzelten Personen, in der W-Lounge (Kaffee-Ecke in unserem Büro), in der Kaffee-Ecke unseres zweiten Büro-Standorts, in Weiterbildungen.»


«Frende und Familie, Büro PHZH – campus, Büro PHZH – Leutschentower (verschidene eventuell interessierte Personen), ???, im MakerSpace der PHZH, Raum, der für die Studierenden zugänglich ist.»


«Houdini, Riffraff, Xenix, Berninaladen, Pompom, Wabe3, Ellie, Clayeria, …»


«Bei uns am Empfang an der PH Zürich und in den unterschiedlichen Aufenthaltsräumen in den Bürozonen.»

KW39/24 – Du erklärst im Lift einer Freundin, deinem Nachbarn oder der Hauswartin unser Projekt in 2 bis 4 Sätzen. Was sagst du?

«Es geht darum, dass Personen aus der Informatikdidaktik/-ausbildung der PH und Personen aus der Ethnologie (Völkerkundemuseum UHZ) miteinander ins Gespräch kommen. Als Ausgangspunkt nehmen wir das Sticken, denn darauf können beide Disziplinen referenzieren. Wir versuchen anhand des Stickens die jeweils andere Disziplin besser zu verstehen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuschälen. Dabei gewinnen wir viele neue Einsichten über die jeweils andere Disziplin, aber auch neue Inputs für und einen neuen Blick auf unsere eigene Disziplin.»


«Ich mache da in einem etwas schrägen Forschungsprojekt zwischen unserem Völkerkundemuseum und der PHZH mit. Da versuchen wir anhand von Gesprächen, Workshops, Analysen und kleinen Aufgaben herauszufinden, was Ethnologie mit Informatik zu tun hat. Das verbindende Medium ist die Stickerei: einerseits die Handstickerei weltweit, auf der anderen Seite die Programmierung von Stickmaschinen. (Es ist meistens spannend, macht Spass und gibt neue Erfahrungen.) Geh mal auf unsere Homepage, da kannst du mehr dazu erfahren.»


«Im Projekt Partners in a Trading Zone loten Handstickerinnen und Strickmaschinenprogrammiererinnen, EthnologInnen und InformatikdidaktikerInnen an Nadel und Faden und über ihre jeweiligen Skills ihren Verständigungsraum aus.»

KW38/24 – Welche Idee hast du für ein Zitat oder eine Frage? Ziel der Postkarten ist, Neugier zu wecken: Die Empfänger:innen sollen mehr wissen wollen.

«… und dann riss der Faden.»
«Wieviel Kaffee braucht’s für einen Stick-Hackathon?»
«Handsticken goes Hackathon.»
«Datenvisualisierung mit Nadel und Faden.»
«Weshalb die Maschine keinen Kreuzstich sticken kannt.» (Oder als Frage: «Weshalb kann die Maschine keinen Kreuzstich sticken?«)
«Feuerwehrsuche oder Handelsreisender?»
«Vergleichen wir Äpfel mit Birnen?»
«Erkenntnisse beim Vergleichen von Äpfel mit Birnen.»
«Von Hand ist alles möglich.»
«Auf eine Partie Stick-Ping-Pong!»


«Hand > Herz > Kopf > Maschine? Oder anders?»
«Wer kann was? Und wie geht das zusammen?»
«Ich kann das eine – du das andere. Lass uns zusamen was machen!»
«Begegnen sich 2 unterschiedliche Fachpersonen… Was passiert?»


«Stick it to the limit!» (eventuell auch nicht 🙂)
«Schon mal mit 800 Stichen pro Minute gestickt?«
«Einen Kreis sticken: repeat 360 (fd 1, rt 1)» (oder ähnliche einfache Formeln)
«Wer sticken kann, kann auch programmieren.» (und umgekehrt)
«Wie kann ich das am besten sticken? Von Hand oder programmiert?» (als Denkwolke)


«euer Witzanfang: «Treffen sich ein Informatiker, eine Ethnologin und eine Stickerin…»
«Wer stickt denn da?»
«Was man mit Faden und Computer anfangen kann…» / «Was kann man mit Nadel, Faden und Computer gestalten?»
«Was hat ein Computer im Stickatelier zu suchen?» / «Was hat ein Computer im Stickatelier verloren?»
«Ein Produkt aus Nadel, Code und Faden…» (oder ähnliche Formulierung)
«Offline verbunden & online gestickt»
«Was ist stichfester Code?»
«Was ist stichhaltige Programmierung»
Disclaimer: das sind nicht alles meine Ideen. Ich liess mich von der Sammlung des Workshops am 3.7. inspirieren.


«Die Beschäftigung mit dem Buch ‹die Stickerin› und da besonders Larissas Recherchen und Erkenntnisse haben mich beeindruckt. Und die Führung an den (Hand-)Stickmaschinen natürlich! Berührend die fast persönliche Beziehung unserer Führerin zur Maschine, überraschend und erfreulich, dass ich wieder Neues dazu gelernt habe.»


«Fasziniert: Das ausgeklügelte System der Handstickmaschinen und der mechanischen Einfädler; berührt: die Persönlichkeit von Frau Nauer; erfreut: unsere angeregten Gespräche und Ideen zu möglichen weiteren Projektaktivitäten.»

KW37/24 – Wenn du auf die gestrige Retraite zurückblickst: Was hat dich besonders erstaunt, überrascht, zum Nachdenken angeregt, erfreut, verärgert, sonst wie berührt?
Wenn es verschiedene solcher Momente gab, wähle einen aus.

«Mir fiel wie Schuppen von den Augen: Wir brauchen eine «story»!»


«Ich war schwer beeindruckt von Adrians Vorschlag, dass beide Fraktionen sich einen Auftrag erstellen. Toll, das ist wirklich sehr seriös und an der Sache arbeitend.»


«Erfreut und erstaunt: Die Technologie der Handstickmaschine 🙂 Wie so oft hat sich gezeigt, dass das Prinzip eigentlich recht einfach ist – und wie clever solche Ideen dann umgesetzt werden.
Auch sehr erfreut: Die positive Grundstimmung und die top-Organisation von Larissa und Melissa.
Erstaund: Dass wir jetzt doch noch recht viel machen wollen und das Projekt nicht einfach langsam auslafen lassen. Super 🙂 Ich freue mich auch auf die nächsten Arbeitstage.»


«Mit dem Maschinensticken haben wir eine Art dritte Technik entdeckt. Es ist spannend zu sehen, wie über die Zeitachse alles miteinander verbunden ist (chronologisch entstanden). Gleichzeitig besteht auch eine Art Parallelität. Handsticken besteht nach wie vor. Im Kreativen lassen sich die Techniken miteinander verbinden.»


«Die Beschäftigung mit dem Buch ‹die Stickerin› und da besonders Larissas Recherchen und Erkenntnisse haben mich beeindruckt. Und die Führung an den (Hand-)Stickmaschinen natürlich! Berührend die fast persönliche Beziehung unserer Führerin zur Maschine, überraschend und erfreulich, dass ich wieder Neues dazu gelernt habe.»


«Fasziniert: Das ausgeklügelte System der Handstickmaschinen und der mechanischen Einfädler; berührt: die Persönlichkeit von Frau Nauer; erfreut: unsere angeregten Gespräche und Ideen zu möglichen weiteren Projektaktivitäten.»

KW36/24 – In Hinblick auf die Retraite am Dienstag: Welche Frage hast du an: A) Die Person, die für uns die Führung an der Handstickmaschine im Museum Neuthal machen wird? Oder B) … eine Person aus dem Projektteam (von der eigenen oder der anderen Disziplin)? Bitte schreib die Person, die du fragen möchtest, und deine Frage auf.

«Team Museum Neuthal: Von wem wurde die Handstickmaschine programmierte (Erstellung der Vorlage)? Welche Rolle nahm dabei das traditionelle Handwerk ein?»


«a) Haben Sie die Maschine schon bedient, als sie noch im Produktionseinsatz stand? Gibt es noch genügend Personen, die die Bedienung/Wartung/Reparatur beherrschen? Was war der Vorläufer dieser Maschine und gibt es eine Nachfolgemaschine?»


«a) Wie genau funktioniert die Maschine? Welche Veränderungen brachte die Maschine für die Menschen/ die Arbeit/ die Gesellschaft/ die Wirtschaft damals? Welche Rolle spielte die Maschine für Weiterentwicklung in der Textilbranche? … in der Programmierung?
b) Wie unterscheidet sich das Maschinen-Sticken von unserem programmierten Maschinen-Sticken? Könnten wir die Funktionsweise der Stickmaschine als frühe Form des Programmierens einstufen?»


«Mareile, Martina darf helfen: Könnt ihr eine ethnologische Perspektive auf unsere Hackathon skizzieren?»


«Ich möchte über die genaue Funktionsweise der alten Stickmaschine mehr erfahren und bez. der Fadenführung nachfragen. Sonst habe ich gerade keine grossen offenen Fragen.»

KW35/24 – In Margrit Schribers Roman «Die Stickerin» spielen die Handstickmaschinen eine Rolle, mit denen u.A. im Appenzell des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Stickereien angefertigt wurden. Wie funktionieren diese im Vergleich zum Handsticken einerseits, zum programmierten maschinellen Sticken, das wir kennen, andererseits? Was weisst du, was denkst du? Bei der Retraite vertiefen wir das Thema.

«Es gibt zwei Arten von Handstickmaschinen, die eine braucht einen Ober- und Unterfaden um mit einer Art ‹Flachstich› in ‹Nadelmalereitechnik› sticken zu können, die andere stickt Kettenstich mit ‹Tambouriernadel›. Die Motive werden in der Regel von Hand geführt, die Maschine führt die Stickerei mechanisch aus.
Es wird nichts programmiert (?)»


«Solche Maschinen besitzen unzählige Nadeln, die von Hand eingefädelt werden müssen. Der eigentliche Arbeitsvorgang wird vom Menschen geleistet. Er steuert die Maschine, die Maschine unterstützt ihn. Sie ermöglicht die vielfache Übertragung des Musters auf den Stoff, wodurch eine Produktionssteigerung erreicht wird.»


Irgendwo habe ich, glaube ich, gelesen, dass die Muster von einer Vorlage ‹kopiert› wurden. Man ist also dem Originalmuster nachgefahren und hat dieses möglichst genau nachgebilet. Ein wenig erinnert das an das Programmieren: Eine Vorlage gibt vor, wie die nächsten Muster aussehen werden. Die Sticktechnik interessiert mich: Ich denke, hier wurde auch mit zwei Fäden und mit ‹Festhalten› der Nadel gearbeitet. Ich bin schon sehr gespannt, die Funktionisweise der Handstickmaschinen kennenzulernen.


Ich finde, das ist so ein Mittelding.
Handsticken –> Stick-Akt wird durch Hand erledigt, ansetzen immer wieder möglich, flexibel, dauert lange, macht Freude, kann auch Freizeit sein, v.a. Frauenarbeit

Handstickmaschine –> Stick-Akt durch Maschine, Person leitet Maschine lediglich an, ansetzen nicht mehr möglich, eine Art Programm ist vorhanden und dann wird das einfach noch ausgeführt, eher keine Freizeitbeschäftigung, mehrere Muster auf einmal = ca. 30x schneller als von Hand, Männerarbeit (Frauen haben nur Maschine überwacht)

Programmiertes Sticken, wie wir es kennen –> Stick-Akt durch Maschine, ansetzen mühsam, ist schnell, aber kann dennoch nur ein Muster auf einmal, macht auch Freude, ist vor allem Freizeit, Mann und Frau und v.a. Kinder fürs Lernen, ist vielleicht eher auch Lernmethode als zum Stickzweck, wo ein Produkt rauskommen soll

KW34/24 – In den kommenden Wochen wird die Vitrine im Foyer des Museums neu gestaltet. Neu darin ausgestellt werden die Stickmaschine, die auf unterschiedliche Arten gestickten Negev-Sujets und die gestickte Visualisierung. Was muss unbedingt auch noch rein oder an die Vitrine dran?

«Schöne Fotos und Informationen, die man schnell ‹checkt›. Aber da sag ich euch nichts Neues. Vielleicht eine erste Ankündigung für den Workshop?»


«Eine Textbahn, die den weiteren Kontext des Projekts erläutert. Kann ich gerne dran mitwirken! Und vielleicht schon ein kleiner Ausblick auf eine nächste Etappe? Schule+Kultur?»


«Ich hoffe auf Inspiration und Schwarmintelligenz 🙂»


«Eventuell etwas zum ‹Anfassen›: Beispielsweise ein gesticktes Werk, dass von allen Seiten angeschaut und untersucht werden kann. Link zur Webseite. QR + Link zum Instagram-Account (-> abonnieren!). Vorbereiteter Rahmen, bei dem Gäste ein wenig sticken können. 2-3 Kreuze. Als ‹Gästebuch›.»


– Wieder eine Erklärung zum Projekt
– vielleicht können wir ein Moto finden z.B. ‹viele Wege führen nach Rom› im Sinne von, dass es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Produkt ist dann ähnlich, aber Code oder Rückseite nicht.
– Vielleicht gibt es auch schon ein paar Erkenntnisse unserer Annäherung (würde zur Kurve passen)

KW33/24 – Im Hinblick auf die Retraite am 10. September: Was sind für dich die inhaltlichen Schwerpunkte? Wie bringst du dich ein? (Larissa und Melissa werden bündeln, strukturieren und euch das Programm schicken.)

«- Praktische Organisation (Ort, Verpflegung, Anreise, Snacks)
– Inhaltliche Organisation (Themen abfragen, bündeln, Beteiligte um Beiträge bitten)»


«- Wie weiter mit dem Stick-Ping-Pong?
– Konkrete Planung des öffentlichen Workshops
– Welche Stellung hat Maschinenstickerei, die nicht programmiert wurde (siehe Stickmaschinen in Neuthal) innerhalb der Fragestellungen in unserem Projekt?
– Können wir die weiteren Schritte bis zum Ende des Projektes definieren?»


«Workshop mit Klassen vorbereiten. Workshop November vorbereiten. Weiteres Vorgehen klären. Etwas miteinander erstellen – nicht nur reden 🙂»


«- Unbedingt Workshop vom 16.11. vorbesprechen
– Feedback zum Entwurf Workshop schule+kultur
– Bisherige Erkenntnisse sammeln –> Learnings und was davon könnte spannend für DIZH-Community, andere Bereiche sein?
– Ausblick: was wollen wir in den letzten Monaten des Projekts noch erreichen? Wohin soll es gehen? Was wollen wir noch herausfinden?

Mein Beitrag: Organisation und Co-Leitung des Workshops 😉 und je nach Programmpunkten übernehme ich gerne eine der oben erwähnten Sequenzen.»

KW32/24 – Der öffentliche Workshop am 16. November 2024 soll das Handsticken und das programmierte Sticken zusammenbringen. Welche drei Stichworte, Gedanken, Faktoren … sind eurer Meinung nach wichtig, dass dies gelingt? Die Antworten dürfen gern ganz konkret ausfallen.

«1) Genügend Zeit,
2) Gut vorbereitete Design-Module (für das Hand- und Maschinensticken), die dennoch Freiheiten lassen, 3) ein Goodie, das Freude macht (eher T-Shirt als Küchentuch…?)»


«Möglichst ähnliche Bedingungen schaffen, was Zeit und Betreuung/Unterstützung betrifft. ‹Erfolgserlebnis› für beide Disziplinen möglich machen. Ein Ergebnis ermöglichen, das nur durch beide Techniken wirklich gut ist!»


«Weniger ist mehr. Die Gruppe sollte sinnvoll aufgeteilt werden, so dass sich Programmierer:innen und Sticker:innen beim Sticken austauschen und anregen können. Die Teilnehmenden sollen ein Erfolgserlebnis haben und nach Möglichkeit mit einem nützlichen Produkt (z.B. Tasche, QR-Code_Matte) nach Hause gehen.»


«1) Simplicity = es was Kleines, dafür Feines entwickeln 😉 So gibt es (schnelle) Erfolgserlebnisse und die TN können dann immer noch weitere Elemente ergänzen.
2) Gute und klare Begleitung = es soll den TN klar sein, was sie wie machen können, sie sollen sich nicht überfordert fühlen und gut von uns begleitet sein. Das bedeutet sowohl mit Hilfsmitteln (z.B. StoryCards) wie auch wie wir sie unterstützen, helfen, erklären.
3) Positive Stimmung = Freude rüberbringen, kreative Anstösse geben, damit die TN frei gestalten können»


Verbindlichkeit: Es MUSS SOWOHL von von Hand wie auch programmiert gestickt werden. Freude wecken: Anregen, etwas erreichen zu wollen. Aufzeigen, dass auch vieles (ohne Vorerfahrung) möglich ist.
Positive Stimmung: Sowohl bei uns, wie auch bei den TN. Wie beim letzten Workshop.

KW31/24 – Kein Check-In

KW30/24 – Eure Meinungen sind gefragt: Wie lange dauert eine Partie Stick-Ping-Pong? Oder in anderen Worten: Wie wissen die Sticker:innen, wann sie mit einem Ping-Pong-Sujet fertig sind? Wie sollen sie das entscheiden? Nach einer bestimmten Anzahl Hin- und Hergeben? Wenn dem Sujet nichts mehr hinzuzufügen ist? Wenn der Enthusiasmus abebbt?

«‹Wenn’s am schönsten ist, dann soll man aufhören› hat mein Papi immer gesagt. Das heisst in unserem Fall: wenn man das Gefühl hat, weitere Stickerei würde das Werk eher schlechter als besser machen? Und dann: Fängt man ein neues an oder ist dann Schluss?»


«Ich denke, sie wissen gut, wann eine Partie ausgereizt ist, wie ein Schachpartie. Wenn ein Weiterführen nur noch Show, aber nicht mehr Spass ist.»


«Je nachdem wie man auf das Stick-Ping-Pong schaut, sind unterschiedliche Antworten möglich. Es gibt meiner Ansicht nach keinen ‹richtigen› oder ‹falschen› Zeitpunkt des Aufhörens. Wichtig und interessant finde ich, dass eine Begründung dazu gegeben wird. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf verschiedene Aspekte ziehen, die mit dem Stick-Ping-Pong verbunden sind, und auf Erfahrungen der Stickerinnen resp. der Programmierer:innen mit Hand und Maschine im Prozess.»


«Bis das Stoffstück optisch zu voll wirkt und eine Ergänzung ‹ästhetisch› (also schon auch subjektiv empfunden) nicht mehr sinnvoll wäre. Und/oder jede:r muss 3x am Werk gearbeitet haben.
Ich denke, dann ebbt auch automatisch der Enthusiasmus ab 😉»


Gute Frage 🙂 Ich glaube nicht, dass die Sticker:innen irgendwann nichts mehr hinzuzufügen haben. Irgendetwas geht immer noch, vor allem, weil wir ja kein klar definiertes Ziel oder irgendwelche Vorgaben haben. Darum würde ich eine feste Anzahl vorschlagen: 2x pro Sticker(in). Also: PING, PONG, PING, PONG
Falls die Sticker:innen vorher merken, dass das Werk vollkommen ist, dürfen sie natürlich auch vorher aufhören (oder umgekehrt länger daran arbeiten).

KW29/24 – Wir möchten die vier Praktiker:innen Larissa, Adrian, Ina und Christina zu einer kollaborativen Stick-Session einladen. Die Aufgabe wird darin bestehen, Sujets gemeinsam umzusetzen (oder deren Umsetzung gemeinsam zu besprechen/planen). Was gilt es dabei zu beachten bez. Vorbereitungen, Infrastruktur, Material, Ort, etc.? Wie gelingt ein solches «kollaboratives Sticken»?

«Geeignete Sujets, Stickmaschinen und Stickrahmen sowie Fäden, am besten an der PHZH, Ausrüstung für Dokumentation (Kamera, Handy, gutes Licht, Ansteckmikro, Laptop, Block und Stift)…»


«Vielleicht ähnlich wie das Ping-Pong-Sticken? Und die daraus bis dann schon entstandenen «Werke» sind sicher eine gute Diskussionsbasis. Bezüglich Material evtl. noch Absprache im Vorfeld unter den Praktiker:innen. Ein wichtiger Faktor ist die zur Verfügung stehende Zeit, die eher knapp bemessen ist. Also braucht es einen Zeitplan.»


«Gute Planung: Eventuell etwas wie ein (Paper)Prototyping machen, um das Projekt zu planen.
Ablauf: Eventuell zuerst Sachen, die mit der Maschine gestickt werden, sticken, da diese oft flacher sind und herausstehende Handstickereien wegreissen können.»


«- Ein (mehr oder weniger) klares Ziel/Produkt definieren. Was genau wollen wir sticken? ein bestimmtes Sujet/Logo/Symbolbild?
– Alle Materialien zum Handsticken und für die Arbeit mit der Maschine (inkl. TurtleStitch-Zugänge, Computer)
– Zeit und Papier zum Skizzieren/Brainstormen –> evtl. Stärken der jeweiligen Technik sammeln, um genau diese oder eben genau diese nicht zu nutzen.
– Evtl. kurz Zeit, um zu dokumentieren oder reflektieren.
– Ich denke, es braucht eine grobe Struktur, damit wir wissen, wie wir starten/grob vorgehen sollen. Es muss aber keinesfalls zu stark strukturiert sein und flexibel bleiben, sonst hemmen wir die Kreativität.
– Kaffeemaschine 😉»

KW28/24 – Aus didaktischer Perspektive: Welche Aspekte unseres Projekts sind wohl besonders interessant für Schüler:innen? Was können nur wir als Team vermitteln? Gibt es Themen, die sonst niemand abdeckt? Was ist unser pädagogischer USP (Unique Selling Point)?

«Fächerübergreifender interaktiver Zugang zu handwerklichen und maschinellen Techniken (analaog/digital) und dem damit verbundenen Wissen und Können; Schaffung von etwas Neuem, das an die eigene Lebens- und Erfahrungswelt der Schüler:innen anknüpft und doch etwas eigenes ist (Bsp. Logo, QR-Code, erzeugt durch Hand- und/oder Maschinensticken); Potenzial zur Inklusion im Miteinander durch das Abholen und Fördern unterschiedlicher Fertigkeiten (Informatik vs. Handwerk); Transferleistung zwischen der Lernwelt Schule und der Lebens- und Handlungswelt.»


«– Interessant für Schüler:innen: Thema Technik, etwas gestalten.
Vermitteln als Team: zwei sich eigentlich völlig fremden Gebiete können sich annähern und gemeinsam eine Sprache finden.
Transfer für Schüler:innen: Das soll aufzeigen, man kann sich auch jemandem annähern, mit ihm:ihr ins Gespräch kommen, die andere Meinung anhören, ohne, dass man seine Meinung aufgeben muss oder etwas verliert. Es ist eine Bereicherung.
Von niemandem abgedeckt: überfachliche Aspekte/Verknüpfung.
Thema: gesellschaftlicher Einfluss von Technologie(entwicklung) auf Kultur/Ethnologie.
USP: überfachliche Denken der Schüler:innen fördern –> verschiedene Perspektiven/Meinungen anhören, ins Gespräch kommen und daraus etwas Neues/Gemeinsames machen, ohne das eigene aufgeben zu müssen. Schüler:innen lernen sich zu hinterfragen, wie sich die Welt/Gesellschaft verändert und welche Rolle sie da einnehmen können, wie sie teilhaben und etwas bewirken können.»


«Wir können das Paket bieten: Handsticken vs. Sticken mit der Maschine sowie die ethnologische Einordnung von beiden Prozessen. (Das muss natürlich stufengerecht sein.)
Das Thema Urheberschaft! Wenn wir mit dem Negev-Builder das Muster der beduinischen Stickerei nachsticken: Unter welchen Umständen dürfen wir das?
Beim Gegenüberstellen der Techniken fallen (mir) immer wieder Aspekte auf, die bei einer Variante allein nicht augenfällig wären.
USP und für Schüler:innen besonders attraktiv: Man kann etwas herstellen; etwas machen, das man dann nach Hause nehmen kann.»


«Starker Handlungsaspekt. ‹Brauchbare›, ‹nützliche› Sachen erstellen können. Besonders interessant: Etwas erstellen/mitnehmen können. Als Team: Auswirkungen der automatisierung von Handwerk. USP: Stickmaschinen anbieten. Qualifizierte Leute zur Verfügung stellen. Ins Museum gehen.»

KW27/24 – Welches gesticktes Sujet würdest du dir wünschen, ungeachtet der Möglichkeiten? Beschreibe dieses Sujet; welche Elemente zeichnen dieses aus? Sende uns Stichworte!

«Geometrische Muster mit geraden und geschwungenen Linien sowie gefüllten Flächen.»


«Das kann ich nicht beantworten. Ich lasse mich gerne überraschen und bei meinen eigenen Stickereien mache ich ‹einfach›, was ich gerade will und mir überlegt habe.»


«Ich würde gerne ein cooles T-Shirt komplett neu besticken. Mit welchem Sujet weiss ich noch nicht. Etwas Grosses, Auffälliges, Flächiges. Eventuell ein geometrisches Muster mit vielen verschiedenen, ineinandergehenden Figuren. Eventuell angelehnt an Sahiko. Das steht noch auf meiner To-Do-Liste – mal schauen, ob ich mal dazu komme.»


«Viele kleine filigrane Blüten an Ranken, z.B. Kirschblüten. Nicht üppig, sondern schlicht und in verschiedenen Formen. Farblich eher alles in gedeckten Tönen, nicht zu knallig.»

KW26/24 – Was ist ein Beispiel für ein Stick-Sujet, bei dem du das Potenzial «deiner» Sticktechnik maximal auschöpfen kannst? Bitte Foto einer Skizze oder auch einer (angefangenen) Stickarbeit hochladen. Die Nicht-Sticker:innen passen oder antworten angepasst an ihre Kenntnisse.

«(Ich passe.)»


«Ich bin Hobby-Stickerin und passe.»


«Sehr gerade Linien und geometrische (exakte) Formen, Flächen, repetitive Muster (Foto der Skizze folgt).»


«Programmiert: Grossflächig, repetitiv, einer repetitiven Logik zugrundeliegend. Optimal ist, wenn mit wenig Code viel Variation erschaffen werden kann. Das funktioniert bei Mustern, die in sich wiederholende Elemente beinhalten. Ich würde sagen, das Negev-Muster trifft es hier recht gut 🙂»

KW25/24 – Letzte Woche wollten wir von euch wissen, in welchem Fall welche Technik des Stickens «besser» ist. – Wie hast du beim Beantworten der Frage «besser» spontan verstanden? (Im Sinne von «effizienter», «kreativitätsfördernder», «lustvoller» oder ganz anders…?) Und warum hast du das so aufgefasst?

«Effizienter, mit weniger Zeitaufwand und Mühsal, und mit mehr Aussicht auf ein Gelingen gemäss der Vorstellungen, die die stickende Person sich vorab macht. Weil ich «Produktion» daran messe – aber warum eigentlich …»


«»Besser» habe ich verstanden als jede Art von Vorteilen, vor allem aber in Bezug auf den effektiven «output». Welche Disziplin mehr Spass macht, das ist wohl sehr individuell.»


«»Besser» im Sinne von:
Allgemein: auf die Besonderheiten der jeweiligen Technik (Handsticken Maschinensticken) Bezug nehmend
Handwerklich respektive technisch einfacher und effizienter (Bsp. gerade Linien vs. gekrümmte Linien)
Lustvoller, freudvoller (Bsp. Flächen füllen vs. Motivvariationen sticken)
Dem gewünschten oder anvisierten Resultat angemessener (Bsp. Unikat, serielle Produktion)
schöner (Bsp. schöne Vorder- und Rückseite, schöne Codes)»


«Besser als praktikabler / einfacher umzusetzen / effizienter.»


«‹Besser› habe ich als ‹sinnvoller für das Produkt› verstanden. Beispielsweise kann es Sinn machen, Repetitives mit der Maschine zu sticken. Das eignet sich also ‹besser› mit der Maschine. Wenn jemand das aber gerne von Hand macht, geht das natürlich auch.

Gleichzeitig habe ich ‹besser›» auch so interpretiert, dass sich die eine Technik besser eignet, weil es mit der anderen einfach nicht geht. Beispielsweise Knötchenstich oder 3D-Ebene gehen nur von Hand (wobei… siehe Foto 😉) und das Wiederansetzen ist mit der Maschine (der einfachen) einfach sehr mühsam und schwierig.

Man könnte also auch sagen, ‹besser› ist auch ‹praktischer›.»

KW24/24A – Wann ist etwas besser von Hand stickbar? (Stichwortartige Kriterien)

«Wenn es individuell, spontan, abwechslungsreich, überraschend, vielseitig sein soll. Wenn man unterschiedliches Material verwenden will. Unterwegs.«


«Geschwungene Linien (Kreise, Kurven usw.); Farbwechsel während des Stickens ohne Unterbruch (natürliche Farbübergänge); Nuancierung durch die Verwendung von Fäden unterschiedlicher Qualität und Dicke; grosse Bandbreite an Stickstichen.»


«Gewisse Fäden lassen sich nicht mit unseren Stickmaschinen einsetzen (z. B. dicke Fäden). Von Hand scheint es mir da weniger oder keine Einschränkungen zu geben.

Wenn ein Faden auf der Rückseite ‹versteckt› werden soll.

Gewisse Stickarten (z.B. mit Schlaufen) lassen sich nur von Hand umsetzen.

Wenn es um einen sozialen Prozesss des gemeinsamen Stickens geht.

Wenn man das Label ‹hand made› braucht.›»


«- Fadenführung auf der Vorder- und der Rückseite asymmetrisch
– Bestimmter Start-/Endpunkt»


«Spontane Formen, Irreguläre Formen, Spezielle Stiche, verschiedene Fäden, mehrere Farben, dicker Faden, Faden nicht eng am Stoff, lange Stiche, Ausrichtung am Stoff, Ausrichtung am Raster, ….»

«Unregelmässige Muster (sind aufwändiger und komplexer zu programmieren).
Vieles, das 3D ist.
Stiche, die es nicht im Repertoire gibt.
Wenn das Sticken und die Freude an der Tätigkeit im Zentrum stehen.
Wenn man iterativ immer wieder flexibel/spontan weitergestickt werden will.»

KW24/24B – Wann ist etwas besser mit der Maschine stickbar? (Stichwortartige Kriterien)

«Wenn grosse Flächen mit sich wiederholenden Motiven bestickt werden sollen, für Massenprodukte, wenns schnell, effizient, zeitsparend gehen soll.»


«Füllen von Flächen; regelmässig angeordnete, gerade und gleich lange Stiche (Linien); serielle Herstellung identischer Produkte von gleicher Qualität in grossen Mengen.»


«Wenn es repetitiv sein muss (Muster auf einem Stoff).

Wenn es um Massenproduktion geht (z.B. Krokodil auf Poloshirt).

Wenn es sehr exakt sein muss (geht auch von Hand, aber Maschine scheint mir einen Vorteil zu haben).

Wenn man das Handwerk nicht beherrscht, aber programmieren kann.

Wenn man aufgrund von körperlichen Einschränkungen keine Nadel führen kann.÷


«- Grosse Flächen
– Repetitive Muster»


«Flächen füllen, repetitive Formen, eng am Stoff, genaue Ausführung (falls nicht am Raster), Duplikate, Vervielfältigungen, iterative Arbeiten, Arbeiten die schnell gesetickt werden müssen, …»


«Repetitive Muster oder Arbeiten, Kreis mit Kreuzstich (haben wir gerade heute im Workshop – siehe unten –herausgefunden).»

KW23/24 – Was ist die wichtigste Erkenntnis, die du aus dem gestrigen Treffen mitnimmst? Was hat dich am meisten überrascht, erstaunt, beeindruckt, erfreut…?

«Aus meiner Sicht haben sich gestern die Fortschritte im Projekt gezeigt. So wurde das gemeinsame Ping-Pong-Sticken von allen als etwas Positives wahrgenommen und die Diskussion hat sich vom Abtasten zum gemeinsam Gestalten entwickelt.»


«Ich war erstaunt, welche Nähe das Stick-Pinkpong zwischen Informatiker und Stickerin schafft. Dass sie sich überlegt womit sie ihn herausfordert und er dann die Absicht erkennt und darauf eingeht, und umgekehrt. Und dass sie Sätze sagt wie ‹Ich wollte ihn provozieren.› ‹Er hat mich überrascht.›»


«Es scheint allen ziemlich viel Spass zu machen! Schön, dass Christina gut aufgenommen wurde.
Besonders gefreut habe ich mich über Mareiles ‹wissenschaftliche Erkenntnisse› zu meinem Handwerk. Ich staune, über was sie staunt, und darüber, wie sie Dinge, die für mich automatische, selbstverständliche Abläufe sind, wahrnimmt und beschreibt.»


«Besonders fasziniert hat mich der Austausch über die Ergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse des Stick Ping-Pongs. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Prozess, wenn es darum geht, das eigentliche ‹Können› in den Bereichen Hand- und Machinenstickerei (resp. von Handstickerin und Programmierer) fokussiert in den Blick zu nehmen und für ein gemeinsames Stickprodukt sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.
Auch die Darstellung des Projekts in der analogen und digitalen Kommunikation finde ich ausserordentlich gelungen.»


«Es ist wertvoll für die weitere Arbeit zu sehen, wie wir uns schon wieder ein Stück näher gekommen sind.
Erfreut hat mich, wie viele Arbeiten parallel laufen. Es scheint mir, wir sind richtig gut auf Kurs und kreativ, produktiv tätig. Das motiviert.🙂»


«Wir denken langsam ans Ende des Projekts. Kann hemmend sein. Top Organisation des Treffens. Sehr coole Produkte: Gestickte Statistik!»

KW22/24 – Welches Thema brennt dir in Hinblick auf den Austausch nächste Woche Dienstag, 4. Juni, unter den Nägeln?

«Kommunikation/Dokumentation: Können wir die Antworten anonymisiert auf der Website veröffentlichen und allenfalls auf Social Media verwenden? Und zwar ohne, dass sich das auf das Antwortverhalten auswirkt?
Zudem bin ich sehr gespannt, wie es läuft mit der gestickten Visualisierung!»


«Workshop Schule + Kultur. Weiteres Vorghehen. To Dos bis zum Abschluss des Projekts.»


«Kurzes Feedback zum Stick-Ping-Pong: Weiter so? Noch Anpassungen an ‹Bedingungen› machen?»


«Die wissenschaftliche Aufhängung des Projekts. Ich möchte dazu gerne einen kurzen Input (15 MInuten) einbringen (Auftrag von der letzten Retraite an der PHZH)»


«Wie bekommen wir den Prozess in die Schulen, nicht nur die Produkte?»


«Was ist der aktuelle Stand unserer geplanten nächsten Schritte?»

KW21/24 – Wenn sich zwei andere Disziplinen auf dem gleichen Weg wie wir, d.h. mittels «Trading Zone», einander annähern wollen: Welche drei Ratschläge würdest du ihnen mitgeben?

1. Nehmt uns als Vorbild 😉
2. achtet darauf, dass mindestens wöchentlich irgendein Kontakt vorhanden ist, um den Faden nicht zu verlieren
3. eher höherprozentige Beteiligung (jede:r mind. 20%) in kürzerem Zeitraum (1 Jahr)


1) Sich die Grundlagen der anderen Disziplin aneignen,
2) Definieren, was genau das ‹Boundary Object› ist und sicherstellen, dass man vom selben spricht, und
3) Anhand von konkreten, überschaubaren Projekten die Unterschiede fassbar machen (wie in unserem Stick-Ping-Pong).


1. Es geht nicht darum, die eigene fachliche Identität aufzugeben, sondern darum, sie besser zu verstehen.
2. Es ist wichtig, sich und dem Partner, der Partnerin genügend Zeit zu geben.
3. Man hat nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen (ok, das klingt ein wenig pathetisch).


Ratschlag 1: offen und neugierig aufeinander zugehen und sich überraschen lassen
Ratschlag 2: ein gemeinsames Verständnis über die Trading Zone, das Boundary Object und die Rollen der Beteiligten im Projekt schaffen
Ratschlag 3: den gemeinsamen Weg als Ziel verstehen und sich nicht von einem vorgängig festgelegten Ziel unter Druck setzen lassen


– Ein so tolles Kommunikationsteam wie euch im Projekt haben: Prozess/Arbeit sichtbar machen: Scoial Media, Vitrine, Webseite. Das motiviert mich schon sehr.
– Früh eine Skill-Analyse (Dokument von Mareile) erstellen und diese laufend aktualisieren
– Hands-On-Treffen und gemeinsame kleine Projekte, bei denen etwas erstellt wird.


1.) Lernt das ‹Handwerk› (Thematiken, Theorien, Inhalte) der jeweils anderen Disziplin kennen.
2.) Diskussion über Ähnlichkeiten und Unterschiede: gleiche Begriffe (z.B. Flow, Produkt, Urheber:in, Unikat etc.) pro Disziplin andere Interpretation, Sichtweisen auf jeweilige andere Disziplin besprechen und aufklären etc.
3.) Grenzen ausloten = das jeweils andere ‹Handwerk› mit dem eigenen Imitieren (interpretieren, Vorgehensweisen nachahmen), gemeinsame Produkte erstellen
(NB: Wir durften dazu an der Fachdidaktiktagung ein Symposium halten und mit Zuhörenden diskutieren. War sehr interessant. 😉

KW20/24 – Welches war bisher der Moment im Projekt, in dem du die eine (unerwartete) Ähnlichkeit zwischen den Disziplinen oder Techniken entdeckt hast? Bitte schildere diesen kurz!

«Dass in beiden Fällen Menschen im Zentrum stehen (und nicht das Sticken). Beim Handsticken ist es vermutlich naheliegend, beim Programmieren habe ich in letzter Zeit immer mehr gemerkt, dass der Mensch die treibende Kraft ist. Wenn man etwas persönliches Sticken möchte, dass einen bewegt und etwas bedeutet, geht das von Hand oder mit dem Computer. Möchte man einfach eine ‹süsse Ente› sticken, weil man sie in einer Vorlage gesehen hat, geht das auch.»


«Ich bin ständig auf der Suche nach Ähnlichkeiten, um unsere Annäherung voranzutreiben…
Das Ziel haben wir sicher gemeinsam: eine textile Fläche zu gestalten, dekorieren, personalisieren.
Beide Disziplinen brauchen zuerst eine IDEE, die dann mit den Möglichkeiten und vorhandenen Materialien abgeglichen und allenfalls angepasst werden muss.»


«Ich sehe eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Rückseite bei der Handstickerei und dem Code bei der Maschinenstickerei. Beide geben einen Hinweis auf den Stickprozess/Stickverlauf und die Lösung, also wie (in welcher Richtung oder Abfolge) zum Beispiel ein Kreuz oder ein Muster gestickt respektive – bei der Maschine – was in Auftrag gegeben wurde. Auf der Metaebene spiegeln beide die der eigentlichen Stickerei zugrunde liegende Denkarbeit. Und noch einen Schritt weiter gedacht könnte man sagen, eine ‹schöne› Rückseite entspricht einem ‹schönen› Code.»


«Unerwartete Ähnlichkeit: Nette Menschen, die für ihr Fachgebiet brennen und doch motiviert sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich für die andere Perspektive auf das Thema interessieren.»

KW19/24 – Adrian ist es gelungen, mit der Stickmaschine das «Negev-Sujet» nachzusticken. Unter diesem Link ist der Stickprozess zu sehen (im Zeitraffer). Was geht euch dabei durch den Kopf?

«Cool! Wenn man nicht ganz genau hinschaut, sieht’s aus wie echte Kreuzstiche. Wär schön, wenn man vom Herstellungsprozess meiner Stickerei auch einen Zeitrafferfilm machen könnte 😉 Und: wieso hat die Maschine die eine Ecke erst ausgespart, um sie dann ganz zum Schluss auszufüllen?»


«Spannend 😉! Mir fällt auf, dass die Nadel sich unterschiedlich orientiert: beim Sticken der roten Flächen und Konturen sucht sie offenbar die Nähe und stickt entsprechend ‹logisch› hin und her (Ausnahme: bevor sie den Rest des ersten Musterteils und den letzten Musterteil in Angriff nimmt, hüpft sie scheinbar orientierungslos umher); beim Füllen der Motive, zuerst mit weiss und anschliessend mit orange springt die Nadel, so dass lange Spannfäden entstehen, die sich über die Oberfläche ziehen. Mich würde interessieren, wie der Code für dieses Muster aussieht und ob er sich so variieren lässt, dass die Spannfäden vermieden werden können? Dies würde vermutlich bedeuten, dass jedes der vier Eckelemente und jedes der vier Blattelemente einen eigenständigen Code haben und als in sich geschlossene Einheit gestickt werden müsste. Zudem wäre ich neugierig zu erfahren, wie viel Zeit Adrian für das Erstellen des Codes gebraucht hat und was seine Erkentnnisse und Erfahrungen sind?»


«Mir geht dabei durch den Kopf, dass ich zwar die Anzahl Sprünge nicht mehr verringern kann, aber die Länge dieser noch irgendwie kürzen könnte 🙂. Weiter würde ich gerne die Aufnahmetechnik des Zeitraffers etwas verbessern: Bessere Positionierung des Kamera (etwas weiter nach rechts + darauf achten, dass ein möglichst kleiner Rand entsteht, bei der Neupositionierung der einzelnen Frames + wenn möglich, die Neupositionieriung automatisieren, anstatt jedes Frame von Hand neu anordnen zu müssen). Ebenfalls interessiert mich sehr, was den anderen beim Schauen des Videos durch den Kopf geht.»

KW18/24 – Welches war bisher der Moment im Projekt, in dem du die grösste Diskrepanz zu den Partner:innen der anderen Disziplin spürtest? Bitte schildere diesen kurz!

«Wenn die Stickmaschinen nicht funktionieren und die Kolleg:innen deswegen nervös sind, merkt man, wie weit man von der Programmiertechnik entfernt ist, und kann ihnen gar nicht helfen.»


«Ich interpretiere die Frage auf den inhaltlichen Aspekt bezogen, nicht auf den persönlichen. Beim Handsticken scheint der soziale Aspekt eine grosse Bedeutung zu haben. Dies hat sich auch bei unserem VKM-Workshop gezeigt. Bei Ina war es gesellig, bei uns waren alle über die meiste Zeit hin auf sich konzentriert. Erst rund um die Stickmaschinen wurde es gesellig.»


«Eigentlich ganz zu Anfang. Da habe ich überhaupt keine Verbindung zur anderen Disziplin gesehen. Nur die Gegensätze.»


«Für mich besteht ein grosser Unterschied immer noch in der Ausführung der Stickerei. Beim Maschinensticken werden Codes erstellt und die Ausführung wird dann ganz der Maschine übergeben, die 1 zu 1 nach den Codes stickt. Beim Handsticken kann die Hand während der Ausführung vom ursprünglichen Plan abweichen und Variationen hineinbringen.»


«Vor dem ersten Kennenlernen 🙂 Ich wüsste nicht wiklich wann – eventuell bei der Erkenntnis, dass eben der Faden anders geführt wird und wir gar nicht gleich ‹sticken›.»

KW17/24 – Ina, Larissa und Adrian werden in den nächsten Wochen gemeinsam Stickereien anfertigen. Welche Erkenntnisse erhoffst du dir vom gemeinsamen Erarbeiten mit den verschiedenen Stick-Techniken? (Allfälliges Bild direkt an Melissa senden.)

«Ich könnte mir vorstellen, dass zu Beginn vor allem die eigenen Stärken ‹ausgespielt› werden. Ich glaube, dann wir es im Laufe der Zeit immer mehr ein miteinander.»


«Dass die beiden ‹Teams› je länger je mehr aufeinander eingehen, weil sie besser verstehen, wie das andere Team arbeitet. Ausserdem hoffe ich auf Stickereien, an denen man viel über unser Projekt ablesen oder zumindest damit erklären kann.»


«Dass man die Stärken und Schwächen der beiden Disziplinen erkennt und entsprechend einsetzt.»


«Ich erhoffe mir herauszufinden, was besser von Hand und was besser von der Stickmaschine gestickt wird. Und, wie Produkte aussehen, die sowohl von Hand, wie auch mit der Maschine gestickt werden. Das gibt Inspiration für die nachfolgende gemeinsame Stickarbeit. Rückfrage: Damit Adrian auch einen direkten Stick-Partner:in hat, könnte allenfalls bei XY und/oder YZ (das waren glaubs die Namen, die ihr erwähnt habt) nachfragen, ob sie Interesse hätten?»


«Einsicht in die Grenzen, Reichweiten und Besonderheiten der Handstick- und Maschinensticktechnik. Wo liegen die Einzigartigkeit und die Potenziale beider Sticktechniken? Wo lassen sie sich bei der Erzeugung eines Stickprodukts sinnvoll und synergetisch verbinden? Wie stehen Codes (Maschinenstickere) und Rückseiten (Handstickerei) zueinander?»


«Neue Symbiosen: Sachen, die alleine nicht machbar sind, in der Kombination aber schon. Neue Ideen für zukünftige Workshops. Bisher erwartete Grenzen etwas erweitern + Grenzen schärfen: Wo komme beispielsweise ich nicht mehr weiter mit der Maschine.»

KW16/24 – Was ist dir in Erinnerung geblieben vom Treffen am Mittwoch, 10. April? Wenn du eins hast, gerne mit Bild (direkt an Melissa senden).

«Mir hat es sehr gefallen, wie wir den Blick in die Zukunft gerichtet haben. Ich bin gespannt, wie es weiter läuft.»


«Inas Ausführungen, wie das Projekt ihren Blick auf das Programmieren verändert. Und was ich noch sagen wollte: Die Stärke dieses Projekts liegt wirklich in der Findung der Richtung im Fluss des Austausches, gepaart mit einer weitsichtigen Kommunikation die unsere Gedankenflüsse bündelt und in Action umdenken hilft. Und alle haben im Kopf, wer falls abwesend noch über was informiert werden müsste. Alle denken mit, alle bringen sich ein, das ist wunderbar.»


«Dass ich leider nur einen kurzen Teil des Treffens dabei sein konnte. Das ist für mich schon in Ordnung, aber ich muss mich jetzt gut informieren, was ich verpasst habe.»


«Neben der gemütlichen und freundschaftlichen Athmosphäre und der spektakulären neuen Stickmaschine sind mir vor allem die superguten Ideen in Erinnerung geblieben: das ganz konkrete Projekt mit der gemeinsam hergestellten Hin- und Her-Stickerei. Bilder habe ich im Kopf. Die kann ich leider nicht abliefern.»


«Es war allgemein ein sehr inspirierender Austausch (z.B. die Anfangsdiskussion «Was ist gut?») und hat sich sehr produktiv angefühlt, denn wir haben viele nächste Schritte definiert, die gut aufeinander aufbauen. Bin guten Mutes. Genau diesen Boost hatte ich gebraucht.»


«Die tolle Stickmaschine 😉; der interessante , engagierte und produktive Austausch von allen Beteiligten ganz allgemein.»


«Das Projekt ‹Stille Post› zwischen Ina, Larissa und Adrian. Und: Wir haben die Art der analogen Visualisierung festgelegt!»

KW14/24 – Kein Check-In

This is a placeholder tab content. It is important to have the necessary information in the block, but at this stage, it is just a placeholder to help you visualise how the content is displayed. Feel free to edit this with your actual content.

KWX/24 – X

x


x


x


x


x


x

‹ ›